Die Realisierung des Projektes ist für das Jahr 2003 geplant. Die Umsetzung kann in Teilabschnitten erfolgen.
Für einige Stationen stehen voraussichtlich Städtebaufördermittel zur Verfügung; damit lassen sich jedoch nur Teile des Projektes realisieren. Darüber hinaus kann durch Patenschaften und Sponsoren die Umsetzung und Betreuung einzelner Stationen übernommen werden. Dies bietet die Möglichkeit, dass Initiative für den Stadtteil nicht nur von Fördergeldern abhängig ist, sondern dass sich auch langfristig das Projekt zu einer eigenständigen Einrichtung im Stadtteil entwickeln kann.
Einzelne Initiativen der Äußeren Neustadt haben Interesse daran gezeigt, Stationen unter Eigenbeteiligung aufzubauen. Dies ist im einzelnen genauer abzustimmen und zu koordinieren. Es können z.B. Mitglieder des „Lebensfluss e.V.“ als Steinbildhauer selbst Hand anlegen an der Gestaltung von Sitzen im Prießnitzgrund und können beeinflussen, in welchem Dialog die Station mit den Skulpturen steht. Die IG Äußere Neustadt kann einen Beitrag zum Inhalt der Broschüre leisten. Auch im Stadtteilhaus besteht Interesse an einer Eigenbeteiligung zu einem Wasser Spiel Kunstwerk. Der Kontakt zu einem Künstler kann vom „Stadtteilhaus e.V.“ hergestellt werden.
Das Konzept ist so angelegt, dass die Stationen von einzelnen Interessierten umgesetzt werden können und weitere Stationsideen hinzukommen können.
Eine koordinierende Stelle ist dabei notwendig, damit die Gesamtidee „Blickwinkel“ bei der unterschiedlichen Gestaltung der Stationen und bei mehreren Beteiligten erhalten bleibt und ablesbar ist.
Die Umsetzung und detaillierte Gestaltung der Stationen soll mit Beteiligung von Künstlern geschehen. Ein Künstlerwettbewerb zu einzelnen Stationen ist dazu geeignet, interessante Ergebnisse zu erarbeiten und eine faire Entscheidung zu treffen.
Die dargestellten Gestaltungsvorschläge sind als prinzipielle Gestaltung zu verstehen, die eine bestimmte Funktion erfüllen sollen, jedoch in ihrer Ausgestaltung und der Materialwahl noch eine künstlerische Überformung erhalten können. Eine übergeordnete Gestaltung, welche die Stationen als untereinander zugehörig erkennen lassen, wird dabei angestrebt.
Eine Möglichkeit, innovative Einfälle mit kostengünstiger Umsetzung zu kombinieren, ist die Kooperation mit berufsbildenden Schulen und den Hochschulen:
- Schüler der Berufsschulen / Berufsbildende Schule (BBS) im Berufsvorbereitungsjahr könnten einzelne Objekte unter fachlicher Anleitung der Schule als Jahresarbeit oder als Meisterstück anfertigen. z.B. für die Station „Tiere auf Wohnungssuche“ können der Aufsteller mit den Guckrohren für den Turmfalken und die Plastik des Turmfalken hergestellt werden (Metallobjekte schneiden, verbinden, verzinken, lackieren, Vogelform in Kunststoff pressen und lackieren); oder es könnten z.B. Schablonen für die Malerei auf der Straße und der Hauswand angefertigt werden sowie die Ausführung der Malerei von interessierten Schülern im Rahmen der Ausbildung übernommen werden.
- Studenten der Fachrichtungen Produktdesign, Architektur, Landschaftsarchitektur, Bühnenbild und ähnlichen Studienrichtungen können über die Auslobung eines Wettbewerbes für
- den Entwurf eines Corporate Design oder
- die Herstellung von Einzelobjekten, z.B. der Konstruktion und Ausstattung der „Wohnzelle“ gewonnen
werden.
Die Pflege der Erlebnisstationen bedeutet ebenso wie die Koordination eine langfristige Aufgabe. Die Stationen müssen in einem guten Zustand gehalten werden, damit das Gesamtprojekt nicht an Akzeptanz verliert. Einzelne Gruppen können für „ihre“ Stationen zuständig sein, z.B. Stiftungen, Initiativen, Schulklassen, Umweltverbände, Heimatschutzverein, Geschichtsverein etc.
weiter >> |