Idee
Eine Zeitungsannonce aus dem Jahr 1895 ist der Blickfang der Station. Sie ist so dargestellt, dass sie vom Betrachter als Einladung in dieses Haus für das Jahr 1895 gelesen wird.
Der Wandel dieses ehemaligen Ballsaals ist mit einer Gegenüberstellung von drei Fotos aus den verschiedenen Entwicklungsstufen des Gebäudes besonders anschaulich aufzuzeigen.
Die Innenansichten vermitteln kontrastreich den Glanz der Ballsaal-Hochzeit über den Verfall des Saals und die Zwischennutzung als Klavierbauwerkstatt bis hin zum neuem Gesicht seit 1998. Über all die Jahre hatte dieses Haus mit Musik aller Art zu tun.
Gestaltung
Diese Irreführung irritiert und versetzt in eine andere Zeit, lässtblicken und macht auf die Vergangenheit als beliebter Ballsaal der Neustadt aufmerksam. Die drei Innenansichten des Saals werden untereinander angebracht und lassen eigene Vergleiche zu. Die Abbildungen lassen sich auf die Glasscheibe neben der Eingangstür von innen anbringen, so dass das Fenster wie eine Mattscheibe erscheint.
Besonderheiten Das Orpheum ist heute wieder als Veranstaltungssaal nutzbar und ist der letzte erhaltene Ballsaal in der Äußeren Neustadt. Von der Straße aus ist an der Fassadenform nicht zu erkennen, welch großer Saal sich dahinter verbirgt.
Mit dem Eigentümer sollte eine enge Absprache zur Gestaltung der Tafeln erfolgen.