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Wurzel - Werk

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Standort
Verkehrsinsel auf dem Albertplatz

Idee
Die Platane auf der Verkehrsinsel ist ein Naturdenkmal. Hier werden die Dimensionen des Wurzelraumes eines so mächtigen Baumes vergegenwärtigt.
Die Wurzeln werden auf die Pflasteroberfläche projiziert und der Besucher kann sich die tatsächlichen unterirdischen Ausmaße eines Baumes vorstellen. Die Leistungen und Belastungen eines Baumes in der Stadt werden an dieser Station angesprochen.
Der Eindruck über die Ausbreitung der Wurzeln bleibt im Gedächtnis, wenn man sich vorstellt, dass ein Baum seine Wurzeln wie ein Spiegelbild so breit wie seine Krone ausbildet.

Gestaltung
Die Form des Wurzelsystems ist abstrahiert im Pflaster eingelassen. Es ist ebenerdig mit der Pflasteroberfläche abgeschlossen. Eine kleine Tafel ist in das imaginäre Wurzelsystem integriert.


 

 

Erlebnispfad eröffnet
Am Donnerstag dem 2. Juni 2005 wurde die 1. Station des Projektes der Öffentlichkeit übergeben.

"Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt."

Diese Weisheit des libanesischen Malers und Dichters Khalil Gibrans leuchtet seit kurzem sattblau im Pflaster des Dresdner Albertplatzes.
Die Acrylbuchstaben stehen auf einer 5,40 Meter mal zwei Meter großen „Augenlinse“.

Fußgänger laufen über die aus schwarzem Basaltmosaikpflaster und so genanntem Tränenblech zusammengesetzte Form. Wie ein Sichtfenster ins Erdreich bildet diese den Wurzelverlauf nach, der sich hier – an der Bautzner Straße zwischen Telefonzellen und Ampelübergang – unterirdisch verzweigt. Das beträchtliche Flechtwerk hat sogar im Laufe der Jahre den Boden hügelförmig angehoben. Es gehört zu einer unter Naturschutz stehenden Platane, die sich hier an unwirtlicher Stelle behauptet.

Idee und Realisierung
Die Idee für das betretbare Kunstwerk stammt von Landschaftsarchitektin Chris Erben- Bernert, ausgeführt hat sie die Werkstatt für Metallgestaltung und Restaurierung Kalauch-Weber, Stolpen und die Modellbau GmbH, Dresden. Vor Ort eingebaut wurde die Linse von der Garten- und Landschaftsbaufirma Steven Rzepka, Radebeul.

Im Auftrag der Stadt fungiert die Bürgerinitiative IG Äußere Neustadt als Bauherrin und Betreiberin dieser und weiterer Stationen auf dem Erlebnispfad Äußere Neustadt.

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