Erlebnispfad eröffnet
Am Donnerstag
dem 2. Juni 2005 wurde die 1. Station des Projektes der Öffentlichkeit übergeben.
"Bäume sind Gedichte, die die Erde in den
Himmel schreibt."
Diese Weisheit des libanesischen Malers
und Dichters Khalil Gibrans leuchtet seit
kurzem sattblau im Pflaster des Dresdner Albertplatzes.
Die Acrylbuchstaben stehen auf einer 5,40 Meter mal zwei
Meter großen „Augenlinse“. Fußgänger laufen über die aus schwarzem
Basaltmosaikpflaster und so genanntem
Tränenblech zusammengesetzte Form. Wie ein Sichtfenster
ins Erdreich bildet diese
den Wurzelverlauf nach, der sich hier – an der Bautzner
Straße zwischen Telefonzellen
und Ampelübergang – unterirdisch verzweigt. Das
beträchtliche Flechtwerk hat sogar im
Laufe der Jahre den Boden hügelförmig angehoben.
Es gehört zu einer unter
Naturschutz stehenden Platane, die sich hier an unwirtlicher
Stelle behauptet.
Idee und Realisierung
Die Idee für das betretbare Kunstwerk stammt von Landschaftsarchitektin
Chris Erben- Bernert, ausgeführt hat sie die Werkstatt
für Metallgestaltung und Restaurierung
Kalauch-Weber, Stolpen und die Modellbau GmbH, Dresden. Vor
Ort eingebaut wurde
die Linse von der Garten- und Landschaftsbaufirma Steven
Rzepka, Radebeul.
Im
Auftrag der Stadt fungiert die Bürgerinitiative IG Äußere
Neustadt als Bauherrin und
Betreiberin dieser und weiterer Stationen auf dem Erlebnispfad Äußere
Neustadt.
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