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Standort
Öffentlicher Durchgang zum Nordbad, Eingänge über Louisenstraße und Böhmische Straße
Idee
Die Nordbadpassage hat eine Umgestaltung vom versiegelten Zustand zu einer öffentlichen Passage mit vielen Aufenthaltsqualitäten erfahren, d.h. Rasenflächen, Spielflächen, Dachbegrünung und offenem Garten. Der Hof besticht durch seine lebendige, farbenfrohe und offene Atmosphäre.
Auf einer Tafel wird ein Foto des Zustandes in den 80er Jahren gezeigt, worauf ausschließlich dichte Bebauung und eine befestigte Hoffläche zu erkennen sind.
Der Text macht auf die Entsiegelung und die gärtnerische, ökologische Umgestaltung aufmerksam. Es gibt mehrere Orte in diesem Hof, wo Bepflanzungen zu entdecken sind:
Auf dem Boden, an der Wand und auf dem Dach. Die Dachbegrünung wird mit Hilfe von zwei Spiegeln von unten sichtbar gemacht. Weitere „Einblicke“ in anliegende Gärten sind möglich, auch Sitz- und Spielmöglichkeiten sind vorhanden.
Der Vorher - Nachher - Effekt beeindruckt beim Anblick des alten Fotos.
Die Umgestaltung wird als positiv wahrgenommen und die Veränderung zu einem lebenswerten Hinterhof durch Entsiegelung ist nachvollziehbar und erfahrbar.
Der Hof regt zum Schauen und Schlendern an, man entdeckt Bepflanzung auch noch auf den zweiten Blick, z.B. die Dachbegrünung.
Gestaltung
Die Spiegel sind etwa 100x150 cm und 30x30 cm groß. Der große wird auf dem Dach installiert, so dass ein großzügiger Ausschnitt des Grasdaches als Spiegelbild nach unten projiziert wird und auf den zweiten kleineren Spiegel trifft. Dieser lenkt die Aufmerksamkeit von unten nach oben zum großen Abbild des Grasdaches.
Das Foto von Günter Starke, einer Ansicht der Nordbadpassage aus dem Jahr 1988, wird so auf einer Tafel angebracht, dass der Durchgang ein Guckloch bildet und der Betrachter hindurchsehen kann. Der Blick wird gelenkt und die dargestellte Situation läßt sich mit der heutigen vergleichen.
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